BMUV-Rundschreiben: MPE-Anhaltszahlen in der Röntgendiagnostik
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Auf unserer Ausbildungsseite stellen wir für Studierende regelmäßig Berufe abseits der klinischen Medizinphysik in Form von Interviews vor. Dabei geht es insbesondere darum, Studierenden die Breite des Berufsspektrums aufzuzeigen.
Dieses Mal haben wir ein interessantes Interview mit einem SAP UI Developer von CONET geführt. Das Interview findet ihr auf unserer Seite zu anderen Tätigkeitsfeldern.
Neues Interview mit SAP UI Developer Weiterlesen »
Anfang des Jahres gab es ein Rundschreiben des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner (BDN), indem auf die Neubewertung von diagnostischen Kits mit Tc-99m durch das Arzneimittelgesetz (AMG) hingewiesen wurde.
Demnach wird die Verwendung solcher Kits nun als eine Medikamentenherstellung eingestuft, die gem. § 13 Abs. 2b AMG zwar anzeigepflichtig ist, aber erlaubnisfrei erfolgen kann.
Neben einer strahlenschutzrechtlichen Überwachung unterliegen Heißlabore somit auch der Überwachungspflicht durch die zuständige Pharma-Aufsichtsbehörde.
In dem Aide Memoire Nr. 07123301 hat die Zentralstelle der Länder für den Gesundheitsschutz die Inspektionsvorgaben für Heißlabore zusammengefasst.
Grundsätzlich ergeben sich dadurch für die betreibenden nuklearmedizinischen Einrichtungen mehrere Probleme:
Inwieweit diese Forderungen von den einzelnen Behörden umgesetzt werden bleibt abzuwarten. In jedem Falle empfiehlt sich eine proaktive Risikobewertung des Ist-Zustandes in Zusammenarbeit mit der zuständigen Hygieneabteilung.
Anwendung des AMG im Heißlabor Weiterlesen »
Als Reaktion auf den fortbestehenden Mangel an Medizinphysik-Experte, die auf dem Gebiet Röntgendiagnostik fachkundig sind, wurde basierenden auf einem Beschluss des Fachausschusses Strahlenschutz ein Rundschreiben an die zuständigen Behörden der Länder verschickt. Diese legen die folgenden Regelungen fest:
Trotz dieser durch die Rundschreiben gegeben Möglichkeiten sollte die Sachkunde zwingend in Form einer strukturierten Ausbildung gemäß Fachkunde-Richtlinie erworben werden.
Beschluss des Fachausschuss Strahlenschutz Weiterlesen »
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat den Bericht des Strahlenschutzregisters 2020 im DORIS (Digitalen Online-Repositorium und Informations-System) veröffentlicht. Insgesamt wurden ca. 420.000 beruflich exponierte Personen, davon ca. 75% aus dem medizinischen Bereich, überwacht. Die Kollektivdosis des medizinischen Personals lag bei 14,4 Personen-Sievert, die mittlere effektive Dosis pro messbar exponierte Person betrug 0,34 mSv. Der berufliche Jahresgrenzwert (20 mSv) wurde einmal, die Organ-Äquivialentdosis der Hand (500 mSv) viermal und der Monatsgrenzwert der Gebärmutter (2 mSv) 28-mal überschritten.
Weitere Informationen zur beruflichen Strahlenexposition findet ihr im sehr lesenswerten 94-seitigen Bericht zum Strahlenschutzregister im DORIS des BfS.

BfS veröffentlicht SSR-Bericht 2020 Weiterlesen »
Die im Newsletter angekündigten Videos zum Strahlenschutz im OP sind abgedreht und hochgeladen. Die Lehrvideos wurden gemeinsam mit einem unserem Partner, der MD Solutions GmbH, produziert und richten sich in erster Linie an das medizinische OP-Personal. Ihr findet die Videos auf unserer Seite oder auf unserem YouTube-Kanal.
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