Allgemein

Zweite Änderung der Strahlenschutzverordnung

Am 27.11.2020 ist die zweite Änderung der Strahlenschutzverordnung in Kraft getreten. Inhalt der Veränderungsverordnung ist eine Verlängerung der Übergangsfrist in § 197 (2) StrlSchV, wodurch die in Anlage 18 Teil C Nummer 1 und 2 angegebenen Werte des Strahlungs- und Gewebewichtungsfaktors erst ab dem 01.01.2025 (anstelle von 2021) zu verwenden sind. Hier geht’s zur Mitteilung im Bundesanzeiger.

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CT - Trunkationsartefakt

MPE für CT-Anlagen in der Strahlentherapie

Nach Rücksprache mit dem MAGS NRW beschloss die Bezirksregierung Düsseldorf, dass das Erfordernis der Beratung oder der Mitarbeit eines MPE in der Strahlentherapie für die jeweiligen Röntgeneinrichtungen bestehen bleibt. Es ist jedoch kein MPE mit der Fachkunde Röntgendiagnostik notwendig. Diese Regelung gilt ausschließlich für Röntgenanlagen die zur Planung und Vorbereitung einer strahlentherapeutischen Anwendung genutzt werden.

Sollten diese Röntgenanlagen (z.B. Computertomograph) ebenfalls für die konventionelle Röntgendiagnostik genutzt werden, so ist dann ein MPE mit der Fachkunde Röntgendiagnostik erforderlich.

Inwieweit dies auf die Behörden anderer Regierungskreise übertragbar ist bleibt abzuwarten.

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BfS kritisiert nicht-zugelassene CT-Früherkennungen

„Bereits 2019 wurden vom Bundesamt für Strahlenschutz Internetangebote von Praxen und Kliniken zur CT-Früherkennung ausgewertet, die nach der derzeitigen Rechtslage nicht zulässig sind. […] Bisher ist das Mammographie-Screening zur Brustkrebs-Früherkennung das einzige in Deutschland zugelassene Verfahren zur Früherkennung mithilfe von Röntgenstrahlung.“
Ausführliche Informationen du zu diesem Thema findest du in der Meldung des BfS.

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Inkrafttreten der neuen Sachverständiger-Richtlinie

Seit dem 01. Oktober 2020 ist die am 01. Juli veröffentlichte neue Sachverständiger-Prüfrichtlinie (SV-RL) in Kraft. Das Lesen der gesamten Richtlinie ist in jedem Fall empfehlenswert, insbesondere dann, wenn vorher noch nie eine SV-RL gelesen wurde. Die zunächst abschreckenden 187 Seiten reduzieren sich auf knapp 50 Seiten, wenn die Prüfberichts- und Bescheinigungsmuster übersprungen werden. Auf der Seite der APT ist ein Kommentar zu finden, der die wesentlichen Änderungen zusammenfasst.

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Ausschnitte der Bi-Layer-Röntgenschürzen - Lead Free (0,35 mm Pb) und „Superlight“ (0,25 mm Pb) - , die auf Bildung von Sekundärstrahlung getestet werden.

Röntgenschürzen

Eine neue Seite zu Röntgenschürzen ist online. Auf rechtliche Grundlagen, Kriterien bei der Wahl der Röntgenschürzen, Instandhaltung und Qualitätskontrollen sowie die Bestimmung von Schwächungseigenschaften wird hier eingegangen. Abschließend wird der Einsatz von bleireduzierten und bleifreier Schutzkleidung diskutiert. Hier geht es direkt zur neuen Seite: Röntgenschürzen

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Sachkundezeit in der Röntgendiagnostik

Das neue Strahlenschutzgesetz fordert für Hochdosisanwendungen (z.B. CT, Intervention) in der Röntgendiagnostik einen Medizinphysik-Experten mit entsprechender Fachkunde. Der Erwerb der Sachkundezeit in der Röntgendiagnostik gestaltet sich seit Veröffentlichung des Gesetzes allerdings schwierig. Je nach Bundesland variiert der Schweregrad der Problematik, da die Anzahl gut ausgebildeter MPE mit der Röntgenfachkunde schwankt. Hinzu kommt, dass in einigen Ländern Mentoren-Programme gegründet worden, während diese in anderen aus verschiedenen Gründen gescheitert sind. Darüber hinaus gibt es noch eine Gruppe von MPE, die schon länger tätig sind und demnach gemäß alter RöV als fachkundig auf dem Gebiet der Röntgendiagnostik anerkannt werden, jedoch die meiste Zeit in der Strahlentherapie oder Nuklearmedizin gearbeitet haben.

An dieser Stelle soll zeitnah darüber informiert, in welchem Bundesland welche Möglichkeiten zum Sachkundeerwerb angeboten und ggf. gefördert werden.

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coronavirus

Der Corona-Virus (Update)

Aktuell sorgt sich die Welt um die rasante Verbreitung des Coronavirus (COVID-19). Die Atemwegserkrankung hat Krankenhäuser bereits dazu gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, die Einfluss auf die klinische Routine haben. In den meisten Kliniken werden Hygienestandards angepasst, der Betrieb auf das Nötigste reduziert, Besucher nur im Notfall gestattet und in einigen Abteilungen werden Teams gebildet, die schichtweise jeweils isoliert voneinander arbeiten.

Auch von der DEGRO wurden bereits Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus in der Radioonkologie veröffentlicht. Darüber hinaus sind allgemeine Informationen auf der Seite des Robert-Koch-Instituts zu finden.

Aufgrund der Absagen von Aktualisierungskursen hat das Land NRW die Bezirksregierungen um eine Duldung von Fristüberschreitungen im Strahlenschutz gebeten. Sofern eine Aktualisierung aufgrund des Corona-Virus nicht durchgeführt werden kann, besteht also die Möglichkeit, dass auch eine verspätete Kursteilnahme anerkannt wird. Das Gleiche hat auch das Land Schleswig-Holstein umgesetzt und eine Anpassung fristrelevanter Vorschrift wegen COVID-19 veröffentlicht.

Update:
Aufgrund der steigenden Anzahl an Infektionen sind Engpässe in der medizinisch-radiologischen Versorgung zu befürchten. Aus diesem Grund hat das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit bis zum Ende der Krise die Fachkundeanforderungen gelockert. Ausreichend zum Stellen der rechtfertigengen Indikation bei Röntgenuntersuchungen mit ionisierender Strahlung sind ab sofort die Hälfte der üblichen erforderlichen Sachkundezeit und das erfolgreiche Absolvieren des Strahlenschutz-Grundkurses.  Der genaue Wortlaut kann hier im Rundschreiben – Umgang mit strahlenschutzrechtlichen Vorgaben in der Corona-Krise – des BMU nachgelesen werden.

Update:
Eine übersichtliche Darstellung aller Informationen des Bundes und der jeweiligen Länder findest du auf der Seite des Fachverbandes für Strahlenschutz.

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