Positronen-Emissions-Tomographie

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Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein bildgebendes Verfahren in der Nuklearmedizin. Dem Patienten wird eine radioaktiv markierte Substanz verabreicht, die sich in der zu untersuchenden Region anreichert. Die Substanz zerfällt unter Emission eines Positrons (\beta^+\text{-Zerfall}), welches in seiner unmittelbaren Umgebung mit einem Elektron wechselwirkt und zwei Photonen unter einem Winkel von 180° aussendet. Ein Array mit vielen, ringförmig angeordneten Detektoren umgibt den Patienten und registriert Koinzidenzen, also zwei zeitgleich detektierte Photonen in gegenüberliegenden Detektoren. Aus diesen werden, wie bei der Computer-Tomographie, Schnittbilder rekonstruiert, in welchen die Entstehungsorte der Photonen sichtbar sind. Die PET ist damit eine Methode zur Funktionellen Bildgebung.

Da das Auflösungsvermögen begrenzt ist und nur die radioaktiven Hotspots dargestellt werden können, wird die PET mit einem CT oder MRT kombiniert.

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