OAR (Organ at Risk)

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Die Bestrahlung von gesundem Gewebe führt zu Nebenwirkungen. Organ at Risk bzw. Risikoorgan bezeichnet jegliche Art von anatomischen Strukturen, die bei einer Bestrahlung geschont werden sollen. OARs werden wie die Zielvolumina (GTV, CTV, PTV) beim Planungsprozess im Planungs-CT konturiert. Für jedes OAR existieren individuelle Dosisgrenzwerte, meist bezogen auf den bestrahlten Volumenanteil des Organs, die eingehalten werden müssen, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Richtwerte zu den organabhängigen Wahrscheinlichkeiten von Nebenwirkungen in Abhängigkeit der applizierten Dosis sind z.B. von Emami (Tolerance of Normal Tissue to Therapeutic Radiation, Reports of Radiotherapy and Oncology, 2013) oder unter dem Stichwort QUANTEC (Quantitative Analyses of Normal Tissue Effects in the Clinic, z. B. bei Marks et al., Use of NTCP Models in the Clinic, I. J. Radiation Oncology Vol. 76 Nr. 3 Supplement, 2010) übersichtlich zusammengefasst zu finden.

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