Das Basaliom ist der häufigste maligne Hauttumor, ausgehend von pluripotenten Stammzellen der Basalzellschicht der Epidermis bzw. des Haarfollikelepithels. Das Basalzellkarzinom (Basaliom) ist mit >75 % der Fälle die häufigste Form, gefolgt vom Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) mit etwa 22 %. Trotz seines lokal invasiven, destruierenden Wachstums ist das metastatische Potenzial extrem gering (<0,1 %), weshalb es als „semimaligne“ eingestuft wird. Ein Basaliom verhält sich lokal wie ein Malignom, es fehlt aber das systemische Metastasierungspotenzial eines klassisch malignen Tumors.
Die Sterberaten sind im Vergleich zum schwarzen Hautkrebs gering, obwohl sie in den letzten Jahren leicht gestiegen sind.