CTDI

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Der CTDI (Computed Tomography Dose Index) ist eine Messgröße aus der Röntgendiagnostik, die zur Angabe der Exposition bei einer Computertomographie verwendet wird. Er ist ein Maß für die lokale Dosisstärke und wird als Referenzgröße zur Überwachung der Exposition genutzt. Er beschreibt die Dosis in einer Schicht mitsamt den Dosisbeiträgen der Ausläufer und hat folglich die Einheit mGy.

 

CTDI = 1/(N \cdot h) * \int^{d_2}_{d_1} D(z) \text{dz}

Hier in blau dargestellt, wird der Dosisbeitrag, der beim Scannen der jeweiligen Schicht in dieser appliziert wird. Der rot markierten Bereiche hingegen stellt die Dosisbeiträge dar, die bei in den benachbarten Schichten appliziert wird. Die Integration über diese Dosis ergibt das Dosislängenprodukt.

Gemessen wir der CTDI mithilfe eines Plexiglasphantoms mit fünf zylinderförmigen Bohrungen.

Der gewichtete CDTI_\text{w} berechnet sich gemäß der Formel

CTDI_\text{w} = 2/3 CTDI_\text{p} + 1/3 CTDI_z.

Der CTDI_\text{vol} berücksichtigt den Pitch-Faktor und ist universeller auch für Spiral-CTs verwendbar.

CTDI_\text{vol} = CTDI_\text{w} / p

Die Definition des Pitch-Faktors p lautet

p = \text{Tischvorschub (360°)} / \text{Gesamtkollimation} = TV / N * h

mit

N = Anzahl der gleichzeitig erfassten Schichten

h = nominelle Schichtdicke in cm

Die Gesamtkollimation ist also die Gesamtdicke der gleichzeitig aufgenommenen Schichten.