Einfalldosis

« Back to Glossary Index

Die Einfalldosis K_E ist gemäß DIN 6809-3 – Klinische Dosimetrie Teil 3: Röntgendiagnostik – die „Luftkerma auf der Achse des Nutzstrahlenbündels am Ort des Strahleneintritts in den Patienten ohne Rückstreubeträge aus dem Patienten“.

Die Einfalldosis kann mithilfe des Abstandsquadratgesetzes unter Verwendung einer Messkammer am blendennahen Austrittsfenster (Messort M) mit

K_\text{E} = K_\text{M} \cdot (r_\text{M}/r_\text{E})^2

abgeschätzt werden. Alternativ ist eine Berechnung aus dem Dosisflächenprodukt durch Division der Feldgröße, aus der Oberflächendosis durch Division des Rückstreufaktors (s. auch Hautdosis), der Bildempfängerdosis oder mithilfe der Expositionsparametern des Geräts möglich.

Obwohl die Einfalldosis keine Größe ist, die vom Bundesamt für Strahlenschutz als diagnostischer Referenzwert verwendet wird, eignet sich der Wert zur Überwachung deterministischer Strahlenschäden.

Scroll to Top
Zum Medizinphysik-Newsletter anmelden

Keine Infos rund um das Thema Medizinphysik mehr verpassen!
Erhalte Informationen zu rechtlichen Änderungen, relevanten DIN-Normen & neuen Artikeln auf unserer Seite. Melde Dich an und bleibe mit unserem Newsletter immer auf dem aktuellen Stand.