Deterministische Strahlenschäden

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Deterministische Strahlenschäden sind akute nicht zufallsbedingte Schäden, die durch ionisierende Strahlung hervorgerufen werden können. Der Schaden erfolgt in der Regel innerhalb weniger Tage oder Wochen nach der Exposition und ist z.B. durch eine Rötung, Verbrennung, durch Haarausfall oder Blutarmut erkennbar. Im Extremfall können Strahlenbelastungen zu Gewebsnekrosen und dem Strahlentod führen. Der Ausprägungsgrad ist proportional zur Dosis. Für das Auftreten deterministischer Schäden existieren Schwellenwerte, die je nach betroffener Person und Organ variieren können. Folglich ist diese Art von Schaden relevant für höhere Einzeldosisbelastungen. Neben den deterministischen Schäden, existieren die stochastischen Strahlenschäden.

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